Nach seinem Autounfall vor zwölf Jahren hat sich das Leben des Niederösterreichers Michele, 36, komplett verändert. Aber auch das seiner Mutter Manuela hat sich um 180 Grad gewandelt. Denn sie hilft ihrem Sohn Michele seither tagtäglich, sein Leben wieder aufzubauen. 

Obwohl die Verletzungen nach dem Autounfall nur Micheles Kopf betroffen haben, reichen die Schäden bis tief in sein Stammhirn. Michele musste wieder alles von Anfang an lernen: Kauen, schlucken, essen, lesen, schreiben, sitzen und auch stehen. Momentan ist er dabei, gehen neu zu lernen.

Als Mensch, aber vor allem als Mutter ist Manuela davon überzeugt, dass die Familie Teil des intensiven Reha-Prozesses sein sollte. Das ist ihrer Erfahrung nach bei einer herkömmlichen Rehabilitation in Österreich aber nicht immer möglich. Sie sieht sich da oft mit Zeit- oder Personalmangel der Reha-Einrichtungen konfrontiert, leider mitunter auch mit wenig erfahrenem Personal, dafür aber häufig mit fehlender Empathie ihrem Sohn gegenüber.

Reha im ADELI Medical Center

Im ADELI Medical Center empfindet sie alles anders: Micheles Mutter ist begeistert von der Intensität der Neurorehabilitation, denn diese Art der Reha bringt eine klare Wende in Micheles Gesundheitszustand. Das Therapieprogramm beinhaltet sechs bis sieben Therapiestunden täglich und das an sechs Tage pro Woche. Alles, was Michele im ADELI Medical Center lernt, ist hart erarbeitet. Selbst bei der Physiotherapie wird der ganze Körper zwei Stunden lang durchbewegt. Sprachtherapie, Manual Therapie und weitere unterstützende Behandlungen runden das intensive Programm bei ADELI ab.

Micheles Mutter Manuela erkennt, dass die Vielzahl an unterschiedlichen Stimulationen gute Ergebnisse bringt: „Nur durch die Intensität der Therapien bilden sich im Gehirn neue Verknüpfungen. Da die Beschädigungen des Gehirns tiefgreifend waren, muss jetzt auch die Stimulation des Gehirns tiefgreifend sein. Die ganze Familie sieht nach den Therapien im ADELI Medical Center ganz tolle Fortschritte. Da wünschen wir uns, wir könnten öfter als nur ein- oder zweimal im Jahr hierherkommen.“

In dem folgenden Video könnt ihr Micheles Fortschritte sehen.

Wir erlauben uns, an jene Menschen die ein ähnliches Schicksal wie Michele und Manuela haben, zu appellieren, sich ihre Hoffnung und ihr Engagement für ihre Angehörigen zu erhalten. Denn nur mit dem Glauben an eine Verbesserung, dem Fokus und Fleiß lassen sich Berge versetzen.